Jack

„Jack“, männlich, kastriert, Dt. Kurzhaar, geb. 27.07.15, 58 cm

Jung gebliebene Sportskanone sucht gleichgesinnten Zweibeiner

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man das Alter dieses jugendlichen Wirbelwinds bestenfalls auf 2 Jahre schätzen – wenn überhaupt. Unglaublich, wieviel Temperament und Energie in diesem Powerpaket stecken! Da kann so manch jüngerer Hund nicht mithalten!

Dementsprechend suchen wir für unsere Sportskanone natürlich auch ein ebensolches Herrchen oder Frauchen, damit beide gemeinsam ausgedehnte Aktivitäten an der frischen Lust genießen können. Für Bewegungsmuffel oder Stubenhocker ist Jack nicht der richtige Kamerad! Zwar chillt er durchaus gern auf dem Sofa und lässt sich dabei genüsslich kraulen, davor möchte er aber sein tägliches Trainingsprogramm absolvieren – und das hat es in sich! 😊

Lange Wanderungen sind Jacks Spezialität – je länger, desto besser! Mit der Nase am Boden – ganz nach Jagdhund-Manier – zieht er voran, interessiert sich für alles am Wegesrand und freut sich einfach an der puren Bewegung und der Möglichkeit, sich auspowern zu können. Eine Runde um den Block ist für ihn definitiv nicht ausreichend, auch würde es ihm in der Stadt vermutlich nicht gefallen. Jack ist ein Land-Ei und möchte mit allen Sinnen durch Wald und Wiesen streifen.

Da er als Jagdhund natürlich auch eine gehörige Portion Jagdtrieb geerbt hat, sollte er dabei aber besser an der Leine bleiben. Es empfiehlt sich hierbei eine Schleppleine, damit er etwas mehr Spiel hat.

Leider ist es um Jacks Erziehung im Moment noch nicht gerade zum Besten bestellt. Er wurde nach dem Tod seines Herrchens von den Nachbarn ins Tierheim gebracht und wir vermuten, dass sich sein Vorbesitzer nicht allzu viel mit ihm beschäftigt hat. In Punkto Gehorsamkeit und dem Befolgen von Kommandos gibt es daher noch einige Wissenslücken. Jack ist aber ein kleiner Rohdiamant, der gerne lernen würde, wenn sich nur endlich mal jemand wirklich mit ihm beschäftigen würde. Er möchte ja seinen Menschen gefallen, nur weiß er noch nicht so genau, was von ihm erwartet wird.

Jack braucht daher nicht nur Menschen mit der gleichen Freude an Bewegung, sondern auch mit viel Geduld, Gelassenheit und Verständnis, die ihm auf souveräne, ruhige und liebevolle Art und Weise zeigen, an welche Regeln er sich zu halten hat.

Die erste Regel, die Jack verinnerlichen sollte, betrifft das Anspringen von Menschen. Das macht er nämlich gar zu gern! In seiner überschwänglichen Freude geht es dann einfach mit ihm durch, denn er möchte seinen Menschen ganz nahe sein und das geht am besten, indem er ihnen bis ins Gesicht springt und dabei auch noch so viele feuchte Bussis wie möglich verteilt. Diese Angewohnheit ist zwar einerseits herzerwärmend, da man Jacks Begeisterung deutlich spüren kann (im wahrsten Sinne des Wortes), andererseits geht solch ungestümes und rüpelhaftes Verhalten auf die Dauer natürlich gar nicht. Auch hier muss unser Clown noch viel lernen.

Diese Angewohnheit zeigt aber auch, dass Jack uns Menschen einfach toll findet. Er ist sehr freundlich zu allen Zweibeinern, selbst mit Fremden möchte er sofort Freundschaft schließen. Er ist auch sehr gutmütig, lässt alles mit sich machen und selbst beim Tierarzt gibt es keinerlei Probleme. Nur Kinder kennt Jack bisher nicht. Aufgrund seiner grobmotorischen und ungestümen Art wäre er aber ohnehin nicht gut für eine Familie mit kleinen Kindern geeignet.

Auch Katzen oder Kleintiere sollten in seiner neuen Familie nicht leben, da er diese als Beute ansieht und jagen möchte. Was andere Hunde betrifft, hat Jack in seinem früheren Zuhause sehr abgeschottet gelebt. Er ist den Umgang mit seinen Artgenossen daher nicht gewöhnt. Im Tierheim zeigt er sich aber weder als Raufer, noch als Draufgänger. Seine Sympathie zu einem eventuellen Zweithund müsste man im Einzelfall testen.

Im Haus kann sich Jack übrigens benehmen und ist auch stubenrein. Er durfte immer mit auf dem Sofa liegen, was er sehr genossen hat. Er genießt den engen Kontakt zu seinen Menschen und ist sehr unglücklich, wenn diese nicht daheim sind.

Wenn er allein zuhause bleiben muss, kann es dann leider vorkommen, dass sich Jack seinen Frust aus der Seele bellt. Auch sonst trägt er sein Herz auf der Zunge und kommentiert gern alles mögliche mit eifrigem Bellen. Für ein hellhöriges Mehrfamilienwohnhaus ist er daher ungeeignet. Nein, Jack braucht ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten, in dem er sich außerhalb der Spaziergänge austoben kann, wo er auch mal ohne Leine rennen und mit seinen Menschen Ball spielen kann.

Abschließend darf Jacks dritte Leidenschaft (die ersten sind Bewegung und Schmusen) nicht unerwähnt bleiben: das Fressen! Er saugt jedes Futterbröckchen nur so in sich auf, so dass man das Gefühl hat, dass der arme Hund kurz vor dem Verhungern steht. Dank seines großen Bewegungsdrangs trainiert er aber alles wieder ab, so dass er trotzdem über eine beneidenswert schlanke Figur verfügt.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen unseren fröhlichen Sonnenschein etwas näher bringen. Wenn Sie noch mehr wissen möchten, würden wir uns über einen Besuch sehr freuen, denn Jack steht schon in den Startlöchern für eine tolle und aktive Zukunft an der Seite von netten Menschen!

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
tsvkc@gmx.de
09261 / 20111
www.tierheim-kronach.de

Hiero

„Hiero“, männlich, Foxterriermix, geb. 03/11, 40 cm

Jung gebliebener Hundeopi freut sich auf einen unterhaltsamen Lebensabend!

Nach dem Tod seines Herrchens wurde Hiero zusammen mit seinem Kumpel Lenny ins Tierheim gebracht. Die beiden Rüden verstehen sich zwar gut, können aber auch ohne weiteres getrennt vermittelt werden. Die beiden Opis sind im Temperament sehr verschieden und während es Lenny eher ruhig und gemütlich mag, zieht Hiero Action und Trubel vor.

Dass dieser kleine Frechdachs schon 11 Jahre alt sein soll, ist wirklich kaum zu glauben! Hiero ist topfit, unternehmungslustig, temperamentvoll und für jeden Spaß zu haben. Er liebt seine täglichen Spaziergänge und schafft jede Wanderung spielend. Kein Zweifel, er ist ein echter Terrier: robust, zäh und nicht klein zu kriegen!

Hiero ist allen Menschen gegenüber freundlich, gutmütig und aufgeschlossen. Auch Fremde begrüßt er fröhlich, freut sich über jede Streicheleinheit und kann es kaum erwarten, gemeinsam einen Spaziergang zu unternehmen. Größere Kinder dürften kein Problem sein, solange sie liebevoll mit ihm umgehen. Sollte er zu sehr bedrängt oder gar geärgert werden, hat er aber durchaus genug Persönlichkeit, seinen Unmut kurz zu zeigen. In der Regel ist Hiero aber ein echter Sonnenschein und Everybody´s Darling.

Katzen sollten in seiner neuen Familie jedoch besser nicht leben, denn die würde er gerne jagen. Bei Hündinnen ist er ein kleiner Charmeur, bei Rüden entscheidet er nach Sympathie. Kleine, kastrierte Rüden, die ihn in Ruhe lassen, werden in der Regel akzeptiert. Dumm anmachen lässt er sich allerdings nicht – das geht gegen seine Terrier-Ehre. Dann packt er den kleinen Macho aus, vergisst seine geringe Größe und gibt tapfer Kontra.

Hiero ist selbstverständlich stubenrein und kann sich im Haus benehmen. Er bleibt auch brav alleine, allerdings kann es sein, dass er in den ersten Minuten bellt. Er beruhigt sich aber schnell und macht auch nichts kaputt. Um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden, sollte er aber trotzdem vielleicht nicht gerade in ein hellhöriges Mehrfamilienwohnhaus einziehen.

Generell ist Hiero sehr wachsam und bellt bei Fremden, die an seinem Grundstück entlang gehen. Auch hier zeigt sich wieder sein Terrier-Löwenherz. Er hat aber nur eine große Klappe und schließt auch mit Fremden schnell Freundschaft.

Hiero zählt sich noch lange nicht zum alten Eisen! Jeden Tag steht er wedelnd in seinem Tierheim-Zwinger, freut sich auf seine Gassigeher und auf das, was ihm der Tag wohl bringen wird. Er schaut positiv in die Zukunft und möchte sein Leben in vollen Zügen genießen. Ob er wohl immer noch so optimistisch wäre, wenn er wüsste, wie oft wir Tierpfleger ihn schon potentiellen Hunde-Interessenten ans Herz gelegt haben? Und wie oft als Antwort kam, dass er ja sehr hübsch und lieb sei und man ihm alles erdenklich Gute wünsche, aber dass so ein alter Hund für einen selbst nicht in Frage käme…. Uns schneidet das jedesmal so ins Herz, mitansehen zu müssen, wenn ein Hund seinen Lebensabend hinter Tierheimgitter verbringen muss. Hiero und all die anderen Tierheim-Senioren haben wahrlich Besseres verdient: Sie sehnen sich nach einem kuscheligen Bett, einer sicheren und geborgenen Unterkunft und vor allem nach einer liebevollen Familie, die für sie da ist und bis zu ihrem letzten Gang an ihrer Seite ist (der für Hiero aber noch in weiter Ferne liegt!). Gerade für ältere Herrschaften wäre Hiero der perfekte Kamerad! Wir geben daher die Hoffnung nicht auf und drücken die Daumen, dass Hiero seinen Lebensabend doch noch in geliebter und glücklicher Atmosphäre verbringen darf!

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
tsvkc@gmx.de
09261 / 20111
www.tierheim-kronach.de

Lenny

„Lenny“, männlich, kastriert, Colliemix, geb. 26.12.10, 52 cm

Gemütlicher Hundeopi sehnt sich nach Geborgenheit

Nach dem Tod seines Herrchens wurde Lenny zusammen mit seinem Kumpel Hiero ins Tierheim gebracht. Die beiden Rüden verstehen sich zwar gut, können aber auch ohne weiteres getrennt vermittelt werden. Die beiden Opis sind im Temperament sehr verschieden und während Hiero eine kleine Sportskanone ist, mag es Lenny eher ruhig und gemütlich.

Trotz seines Alters hat sich der tapfere Lenny erstaunlich schnell bei uns im Tierheim eingelebt. Gerade für Senioren ist es oftmals sehr schwer, aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen und Knall auf Fall in eine völlig veränderte Lebenssituation hineingeworfen zu werden. Es ist so schwer, wenn man auf seine alten Tage vor einem Scherbenhaufen steht und noch einmal einen kompletten Neuanfang wagen muss.

Die Frage ist jedoch, ob Lenny überhaupt eine Chance auf diesen Neuanfang bekommen wird… Denn leider ist es so, dass es nur sehr wenige Menschen gibt, die einem alten Hund diese Chance geben möchten. Klar, Lenny ist ein supersüßer Kerl und würde vielen Interessenten durchaus gefallen. Aber wenn wir dann sein Alter erwähnen, ist die Begeisterung mit einem Schlag erloschen. „Nein, so einen alten Hund möchten wir nicht adoptieren, wir haben ja gerade erst unseren Hund verloren“, „Den haben wir ja dann nicht mehr lange“, „Das wird für die Kinder zu traurig, wenn er bald stirbt“ oder „Der arme Kerl, er tut uns sehr leid, aber für uns kommt so ein alter Hund nicht in Frage“ – Diese und ähnliche Sätze haben wir schon hundertfach gehört. Und natürlich haben die Leute recht, wir können sie durchaus verstehen. Und dennoch….

Lenny ist eben keine Maschine, kein Spielzeug, das man in einen Schrank räumt. Er ist ein fühlendes Wesen und genau wie wir Menschen hat er das Bedürfnis nach Geborgenheit, nach Liebe, nach Sicherheit, nach einem Platz im Leben, an dem man sich einfach wohl und aufgehoben fühlen kann – und gerade im Alter ist das umso wichtiger. Hinter Tierheimgittern und ohne eigene Familie ist das leider nicht möglich, so sehr wir uns auch bemühen. Erst vor kurzem mussten wir eine Hündin gehen lassen, die fast zwei Jahre im Tierheim gelebt hat und trotz Zeitungsartikel, Internet und sogar einer Vorstellung in Oberfranken TV keine eigene Familie finden konnte. Sie im Tierheim sterben zu sehen, ohne eigene Familie an der Seite, hat uns fast das Herz gebrochen. Wir möchten nicht, dass es Lenny genauso ergeht!!!

Im Moment ist dieser Zeitpunkt allerdings hoffentlich noch in weiter Ferne. Natürlich plagt Lenny wie die meisten Senioren das eine oder andere Zipperlein. Zum Beispiel leidet er bereits unter einer leichten Herzinsuffizienz und wird vermutlich demnächst Herztabletten nehmen müssen. Diesbezüglich steht noch ein Tierarzt-Termin ins Haus, bei dem auch eine kleine Beule, die er auf dem Rücken hat, wegoperiert werden wird. Auch lassen Sehkraft und Hörvermögen schon etwas nach – doch das ist in seinem Alter ja normal. Da gibt es jedoch nichts, von dem sich der stets positiv eingestellte Lenny seine Lebenslust verderben lassen würde!

Charakterlich ist Lenny ein lieber Kerl, freundlich zu jedermann, zutraulich, aufgeschlossen und anhänglich. Er benimmt sich selbst fremden Menschen gegenüber tadellos und ist alles andere als ein Wachhund. Schmusen findet er ganz toll und er freut sich sichtlich, wenn man etwas Zeit für ihn hat, ihn beachtet, streichelt und mit ihm spricht. Auch für Leckerlis lässt er sich stets sofort begeistern. Lenny ist ein ruhiger und gemütlicher, aber dennoch sehr fröhlicher kleiner Sonnenschein, der sofort herankommt, wenn er uns sieht, freudig wedelt und sich um Streicheleinheiten bettelt. Auch seine Ausführer begrüßt er begeistert.

Beim Tierarzt dagegen ist er eher misstrauisch und es empfiehlt sich daher, ihm sicherheitshalber einen Maulkorb aufzusetzen. Andere Dinge wie zum Beispiel Bürsten lässt er aber gerne und ohne Murren über sich ergehen.

Lenny kennt Kinder ab ca. 10 Jahren und hat keinerlei Probleme mit ihnen, solange die Kiddies liebevoll mit ihm umgehen und dem Opi auch mal seine Ruhe lassen.

Mit anderen Hunden ist Lenny übrigens bestens verträglich und könnte daher auch gut als Zweithund leben. Er ist überhaupt nicht dominant und geht jedem Streit aus dem Weg. Nur Katzen mag er leider nicht.

Im Haus ist Lenny sehr brav und ruhig. Er genießt es, sich in ein gemütliches Kuschelbettchen zu ringeln, zu schlafen oder auch nur seine Menschen zu beobachten. Er ist absolut sauber und kann problemlos allein bleiben, ohne etwas kaputt zu machen. Allerdings könnte es sein, dass er ein paar Minuten lang bellt. Er beruhigt sich aber schnell und schläft dann seelenruhig, bis Herrchen und Frauchen wieder zurückkommen. Ganz sicher wäre der Opi ein angenehmer und problemloser Hausgenosse.

Lenny geht gerne spazieren, schafft aber keine langen Wege mehr. Er läuft gemächlich und langsam, macht auch gern mal eine Pause und zieht nicht an der Leine.

Unser Hundeopi wäre ideal für ein älteres Ehepaar geeignet, das ebenfalls keine stundenlangen Wanderungen mehr machen möchte, aber einfach einen anhänglichen und dankbaren Kumpel an der Seite haben möchte. Lenny möchte sooo gern geliebt und etwas verwöhnt werden! Er möchte seinen Ruhestand in liebevoller Atmosphäre genießen können und nicht hinter kalten Tierheimgittern vergessen werden. Vielleicht hat ja doch jemand ein Herz für unseren Hundeopi und erfüllt ihm seinen größten Wunsch?

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
tsvkc@gmx.de
09261 / 20111
www.tierheim-kronach.de

Zeus

„Zeus“, männlich, kastriert, Labrador, geb. 01.11.13, 60 cm

Blonder Sonnenschein sehnt sich nach eigener Familie

Als seine Besitzer in eine Wohnung umziehen mussten, musste auch Zeus sein Zuhause verlassen – leider jedoch nicht an der Seite seiner Familie. Zeus´ Weg führte ins Tierheim, wo er nun hoffnungsvoll auf liebevolle neue Adoptiveltern wartet.

Zeus ist ein typischer Labrador: freundlich zu jedermann, gutmütig, offen und zutraulich, verschmust ohne Ende und immer gut gelaunt – mit einem Wort: ein richtiger Sonnenschein, den man einfach gern haben muss. Er fremdelt bei niemandem, sondern geht auf alle Menschen aufgeschlossen zu und möchte Freundschaft schließen. Auch gegen vernünftige Kinder hätte er sicher nichts einzuwenden.

Zeus genießt es, mit Menschen zusammen zu sein. Er lässt sich mit Begeisterung streicheln und knuddeln, spielt gerne Bällchen und geht stundenlang durch Wald und Feld spazieren. Er wäre ein toller Familienhund, mit dem man viel Spaß haben kann.

Leider ist er noch nicht besonders gut erzogen, aber das lässt sich ganz sicher ändern, denn Zeus ist aufmerksam und möchte seinen Menschen gefallen. Zudem ist er seeehr verfressen (auch dies ein typisches Labrador-Erbe) und reißt sich schier ein Bein raus, um alles richtig zu machen und sich ein Leckerli zu verdienen.

Leider befürchten wir jedoch, dass Zeus nicht allein bleiben kann. Im Tierheim zerreißt er mit Fleiß alle Decken, die wir ihm in seinen Zwinger legen. Bei seinen Vorbesitzern war er wohl hauptsächlich draußen in Garten und Hof, so dass er es vielleicht nie gelernt hat, allein in einem Menschenhaushalt abzuwarten. Daher suchen wir für ihn eine Familie, in der möglichst immer jemand zuhause ist, so dass man das Alleinbleiben langsam und schrittweise mit ihm trainieren kann. Dass er auch in Zukunft nur draußen leben soll, kommt für uns dagegen nicht in Frage. Zeus ist anhänglich und menschenbezogen und möchte bei seinem Rudel sein. Freilich ist sicher nichts dagegen einzuwenden, wenn er während der Abwesenheit seiner Familie im Garten wartet (mit entsprechender Hütte, Wasser etc.!), doch sollte dies nur eine kurzzeitige Notlösung und auf keinen Fall ein Dauerzustand sein!

Wir sind uns übrigens sicher, dass Zeus stubenrein ist, da er in seinem Zwinger sehr sauber ist. Autofahren ist ebenfalls kein Problem.

Seine Fresslust und sein Erfindungsreichtum, diese zu befriedigen, darf übrigens nicht unterschätzt werden. So muss alles Essbare aus Zeus´ Reichweite sein, denn er würde ohne weiteres Mülleimer ausleeren oder am Tisch hochspringen, um an die Objekte seiner Begierde zu kommen. 😊

Obwohl Zeus nicht mehr ganz jung ist, ist er noch topfit. Auch lange Spaziergänge schafft er spielend, er rennt auch gerne einem Bällchen nach und ist für alle Unternehmungen zu haben. Gleichzeitig hat aber nicht mehr das überschäumende Temperament eines Junghundes, was ihn zu einem sehr angenehmen Begleiter macht.

Wir suchen für ihn eine nette Familie mit Haus und eingezäuntem Garten, in der er nicht so viel allein sein muss, geliebt wird und Geborgenheit erfahren darf. Er würde mit seinen Menschen ohne Zögern durch dick und dünn gehen.

Zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass Zeus nur einen Stummelschwanz hat – wir wissen aber nicht, ob von Geburt an oder durch einen Unfall verursacht.

Wo könnte unser süßer Sonnenschein ein sorgloses Leben mit Familienanschluss verbringen?

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
tsvkc@gmx.de
09261 / 20111
www.tierheim-kronach.de

Strolch

„Strolch“, männlich, Schnauzermix, geb. 06.12.20, 58 cm

Wer kann unserem Strolch die Welt erklären?

Strolch trägt seinen Namen völlig zu Recht, denn wie alle jungen Hunde ist er ein lustiger und fröhlicher Kobold, der immer zu Unsinn aufgelegt ist, viel Power hat und natürlich auch noch viel lernen muss. Gerade jetzt wäre es ganz dringend an der Zeit, dass er Menschen für sich hätte, die ihn „an der Pfote“ nehmen, ihm alles zeigen, ihm Grenzen setzen, das Kleine Hundeeinmaleins beibringen und ihm einen sicheren Heimathafen anbieten, in dem er sich aufgehoben und geborgen fühlen kann.

Trotz seiner augenscheinlichen großen Klappe ist Strolch nämlich im Grunde ein sehr unsicherer Hund, dem viele Situationen oder auch Erwartungshaltungen seiner Zweibeiner oftmals unheimlich sind. Er ist dann oft überfordert, weiß nicht, wie er reagieren soll und versucht, seine Unsicherheit mit Bellen oder manchmal sogar durch Knurren zu überspielen. Dadurch dass er sich möglichst gefährlich erscheinen lässt, hofft er, sein Gegenüber dahingehend zu beeindrucken, dass er in Ruhe gelassen wird – die klassische Politik der Abschreckung. Leider zeigt sein Verhalten natürlich auch Wirkung und mit jeder positiven Bestärkung vertieft sich Strolchs Verhalten. Auf gut deutsch: Er hat gelernt, dass Bellen und Knurren dazu führt, sich selbst zu schützen. Dass es gar nichts zu schützen gibt, weil niemand Strolch etwas Böses will, weiß er ja nicht. Er geht halt sicherheitshalber immer vom Schlimmsten aus.

Unser Strubbeljunge bräuchte nun daher erfahrene Menschen mit Geduld, Verständnis und dem nötigen Fingerspitzengefühl, die ihm die Welt noch einmal neu erklären. Dafür ist es unbedingt erforderlich, dass seine Bezugspersonen in sich selbst ruhen, ihm ganz klare Vorgaben und Ansagen machen und Strolch somit feste Grenzen setzen können, an denen er sich orientieren kann. Unsichere Menschen würden sein Verhalten noch verschlimmern. Damit ist aber kein lauter Kommandoton oder gar körperliche Züchtigung gemeint!!! Konsequenz, Ruhe und Selbstsicherheit haben nichts mit Kasernenhofdrill zu tun, sondern müssen immer liebevoll und gelassen sein.

Vermutlich musste Strolch in seinem bisherigen Leben alles mehr oder weniger allein regeln, dabei wäre er regelrecht erleichtert, wenn das jemand für ihn übernehmen könnte, dem er vertraut und auf den er sich verlassen kann. Er möchte die Führung gar nicht selbst haben, sondern würde das gern seinem Chef überlassen. Dieser muss dann aber auch Konsequenz und Sicherheit ausstrahlen, sonst ist Strolch wieder nur auf sich selbst angewiesen.

Ausdrücklich möchten wir hier auch noch einmal darauf hinweisen, dass Strolch kein böser Hund ist und auch noch nie gebissen hat. Er nutzt das Knurren nur zur Abschreckung – und das bis jetzt mit gutem Erfolg. Noch ist aber nichts verloren, denn er ist jung und lernfähig und könnte in den richtigen Händen ein ganz toller Kumpel werden.

Bei seinen Gassigehern im Tierheim ist er das jetzt schon. Diese liebt er nämlich abgöttisch und kriegt sich vor Freude fast nicht mehr ein, wenn er mit ihnen spazieren gehen darf. Bei seinen Bezugspersonen ist er ein wahrer Schatz, er ist unendlich verschmust, anhänglich und dankbar und würde mit ihnen ganz sicher durch dick und dünn gehen. Mit ihnen schmust er auch wie ein Weltmeister, legt sich auf den Rücken und lässt sich den Bauch kraulen. Wenn er mit ihnen zusammen sein darf, strahlt er richtig über das ganze Strubbelgesicht und er scheint ein ganz anderer Hund zu sein. Er wirkt dann richtig glücklich und gelöst.

Umso unglücklicher ist unser Strolch jedoch hinter Tierheimgittern. Er mag das Gekläff der anderen Hunde außen herum überhaupt nicht, kann dann auch gar nicht wirklich entspannen, sondern steigert sich dann in den allgemeinen Stress hinein und bellt eifrig mit. Dabei ist er vermutlich gar nicht unverträglich, sondern er wird nur von der Gesamtsituation so hochgeputscht. Trotzdem würden wir ihn nicht zu einem Rüden vermitteln – entweder zu einer Hündin oder auch als Einzelhund.

Im Haus ist Strolch brav und sauber, er ist stubenrein und fährt auch gern im Auto mit. Ob er alleinbleiben kann, können wir noch nicht sagen, aber da er im Tierheim noch nie etwas kaputt gemacht hat, stehen die Chancen sehr gut. Trotzdem sollte man das Alleinbleiben vielleicht erst langsam trainieren und steigern.

Allzu lang sollte man einen so jungen Hund ohnehin nicht allein lassen, denn Strolch braucht Beschäftigung und Auslauf. Er möchte etwas lernen, geistig gefordert sein, aber sich auch körperlich auspowern können. Für lange Wanderungen durch Wald und Flur wäre er der ideale Begleiter und läuft auch schön an der Leine. Auch Ballspielen u.ä. ist er nie abgeneigt.

Ein Eigenheim mit Garten auf dem Land – das wäre Strolchs absoluter Zukunftstraum. Kleine Kinder sollten in seiner neuen Familie aber besser nicht leben.

Strolch sieht schon aus wie ein kleiner Schlingel – und er ist es sicher auch! Er ist ein kleiner Sonnenschein, der sicher noch für einige Kaspereien und Unsinn sorgen wird, noch viel lernen muss, aber auch viel zurückgibt. Welche netten Menschen mit dem richtigen Fingerspitzengefühl möchten ihm eine Chance geben und ihm die Welt erklären?

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
tsvkc@gmx.de
09261 / 20111
www.tierheim-kronach.de

Fritz

„Fritz“, männlich, Dt. Schäferhund-Malinois-Mix, geb. 14.06.19, 60 cm

Temperamentvolle Sportskanone sucht neuen Arbeitsplatz

Ohne Zweifel – Fritz ist ein Bilderbuchhund, wunderschön und Menschen gegenüber offen, freundlich und verschmust. Dennoch muss hier ausdrücklich gesagt werden, dass er kein Hund für „Otto Normalverbraucher“ ist. Denn Fritz ist ein regelrechtes Arbeitstier und wer sich einfach nur einen Freund für gemütliche gemeinsame Spaziergänge wünscht, wird mit dieser Sportskanone heillos überfordert sein.

Fritz sollte unbedingt an schäferhund-erfahrene Menschen vermittelt werden, die die Seele dieser Rasse verstehen und sich mit deren großen Arbeitseifer auskennen. Hunde wie Fritz möchten nicht nur einfach so „nebenbei mitlaufen“. Auch reine Bewegung füllt sie nicht wirklich aus – obwohl diese natürlich auch sehr wichtig ist. Für Couch-Potatoes ist Fritz jedenfalls ebenso wenig geeignet. Aber mit reiner körperlicher Auslastung ist es auch nicht getan, egal wie lange man wandert, joggt oder Fahrrad fährt.

Nein, Fritz braucht dringend ständigen geistigen Input in Form von Kommandos und Aufgaben sowie die Vorgabe von festen Grenzen, an die er sich halten kann. Er platzt fast vor Energie und Tatendrang und himmelt seine Menschen regelrecht an, weil er unbedingt etwas zu tun haben möchte. Er möchte mitdenken müssen, nicht einfach nur vor sich hinlaufen. Kleine Aufgaben beim Spazierengehen, das Erlernen von Kommandos, selbst von Kunststückchen und jegliche Art von Hundesport wären für Fritz nicht nur wünschenswert, sondern sogar unbedingt erforderlich, da er sonst einfach nicht ausgelastet ist. Das kann sehr anstrengend sein, keine Frage! Doch es macht auch Spaß, mit einem lernwilligen Hund zu arbeiten. Daher suchen wir für unser Energiebündel lieber etwas länger, um genau die passenden Menschen für ihn zu finden. Seine neuen Menschen sollen ja nicht überfordert oder Fritz bei ihnen unterfordert sein.

Was man bei Fritz auch unbedingt noch beachten muss, ist die Tatsache, dass er andere Hunde nicht wirklich toll findet. Zwar versteht er sich mit manchen Hündinnen, aber es ist immer Vorsicht geboten. Leider kann er bei seinen „Lieblings“- Rivalen auch ganz schön hochfahren, daher geht er bei uns im Moment nur mit Maulkorb spazieren. Das ist einfach sicherer. Den Maulkorb akzeptiert Fritz klaglos und lässt ihn sich auch ohne Probleme aufsetzen. Da ein Großteil seiner Nervosität jedoch daher rührt, dass er im Tierheim nie richtig zur Ruhe finden kann und er regelrecht aufgeputscht wird, weil es von allen Seiten um ihn herum bellt, könnten wir uns vorstellen, dass er in einem eigenen Zuhause ohne nervende Rivalen außen herum doch wesentlich relaxter wäre und dann vielleicht auch ohne Maulkorb auskommen könnte. Leider ist die stressige Tierheim-Atmosphäre für Hunde wie Fritz sehr kontraproduktiv und zusätzlich belastend.

Im Haus ist Fritz übrigens brav und sauber. Er kann sich benehmen und auch mal einige Zeit allein aushalten, ohne Unfug anzustellen. Die Türen müssen jedoch immer abgeschlossen sein, denn Türen-Öffnen ist Fritz´ leichteste Übung. Autofahren ist für ihn ebenfalls kein Problem.

Für Fritz suchen wir nun ein Zuhause mit sportlichen, aktiven und schäferhund-erfahrenen Menschen, die gerne mit einem Hund arbeiten. Auch körperlich sollten sie diesem Powerpaket gewachsen sein, denn leider zieht Fritz im Moment noch sehr an der Leine. Er ist im Tierheim einfach nicht ausgelastet und kann sein Temperament dann kaum zügeln, wenn er endlich mal raus darf.

Für kleine Kinder ist Fritz aufgrund seines überschäumenden Temperaments nicht geeignet. Auch andere Hunde oder Katzen sollten nicht anwesend sein. Ideal wäre ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten, so dass Fritz auch ohne Leine toben und spielen kann.

Fritz ist zwar ein Hund, der einige Ansprüche stellt, aber er ist im Grunde seines Herzens ein wirklich lieber und feiner Kerl. Er würde für seine Menschen durchs Feuer gehen und wäre genau der treue Kumpel, den man sich unter einem Schäferhund landläufig vorstellt. Nun fehlen uns nur noch die Menschen, die seine Seele verstehen und bei denen er ankommen und sich aufgehoben fühlen darf,

Welche Schäferhundfans haben Freude daran, mit so einem Power-Paket zu arbeiten? Wo darf unser energiegeladener Fritz seine neue Arbeitsstelle antreten?

Kontakt:

Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
tsvkc@gmx.de
09261 / 20111
www.tierheim-kronach.de

Stella

„Stella“, weiblich, Harzer Fuchsmix, geb. 26.12.18, 48 cm

Besondere Hündin sucht besondere Familie

Wenn man rein nach dem Äußeren geht, ist Stella eine echte Bilderbuch-Hündin und lässt sicher das Herz vieler Hundebesitzer in spe höher schlagen. Sie hat eine angenehme Größe, liegt mit ihrer blonden Fellfarbe voll im Trend und ist mit ihren lustig funkelnden Augen und den süßen Fransen an den Ohren einfach bildhübsch. Da gibt es gar keinen Zweifel.

Wenn Sie gerade auf Hundesuche sind, Stella genau in Ihr Beuteschema passt und Sie schon zum Hörer greifen wollen, um sich als Interessent zu bewerben, dann nehmen Sie sich doch vorher bitte die Zeit, sich diesen Text etwas genauer durchzulesen und sich vor allem gründlich mit Stellas Rasse zu befassen.

Denn Stella ist kein Hund für jedermann, auch wenn sie äußerlich den Eindruck erweckt, Everybody´s Darling zu sein. Dies liegt zum einen an ihrer Rasse. Der Harzer Fuchs, von dem die süße Maus einen Großteil ihrer Gene geerbt hat, ist eine noch sehr ursprüngliche Hütehunderasse, die seit Jahrhunderten für die Arbeit an Herden gezüchtet und eingesetzt wird. Es handelt sich hierbei um wahre Arbeitstiere, die nur glücklich werden können, wenn sie eine Aufgabe haben – für Couch-Potatoes oder Bewegungsmuffel gänzlich ungeeignet. Da die wenigsten Familien heutzutage mit einer Schafherde aufwarten können, muss man also versuchen, Stellas Energie durch Hundesport in andere Bahnen zu lenken. Wichtig ist, dass Stella ihr Temperament sowohl körperlich (durch Rennen, Wandern, Spielen), aber auch geistig abarbeiten kann. Reines Spazierengehen ist nicht genug! Harzer Füchse sind anspruchsvolle Hunde, die von ihrem Menschen nicht nur körperliche Auslastung, sondern auch geistige Aufgaben erwarten. Für Stella ist es einfach nicht ausreichend, während der täglichen Gassirunde einfach nur die „Hunde-Zeitung“ zu lesen, sondern sie möchte sich Herausforderungen stellen, sie möchte mitdenken müssen, möchte Kommandos erlernen und ausführen. Dies gehört einfach zu ihrem Wesen und wenn dies zu lang ignoriert wird, wird sie ihre Energien in andere Bahnen lenken und Verhaltensweisen entwickeln, die für uns Menschen nicht wünschenswert sind.

Da Stella selbst ein eher unsicherer Hund ist, benötigt sie außerdem konsequente Führung durch einen ruhigen und souveränen Menschen, an dem sie sich orientieren und sicher fühlen kann.
Wer sich also für Stella interessiert, muss vorher genau überlegen, ob er diesen Ansprüchen gerecht werden kann – und zwar über viele Jahre hinweg.

Eng damit verbunden ist, dass Harzer Füchse eine sehr enge Bindung mit ihrem Menschen eingehen und bei Fremden eher misstrauisch und zurückhaltend reagieren. Auch bei Stella konnten wir dieses Verhalten beobachten. Nach ihrer Ankunft im Tierheim hat es Wochen gedauert, bis wir ihr Vertrauen soweit erlangt hatten, dass sie sich von uns anfassen ließ. Mit einigen wenigen Bezugspersonen ist sie inzwischen ein Herz und eine Seele, himmelt sie geradezu an und freut sich ein Loch in den Bauch, wenn sie mit ihnen zusammen sein kann, aber mit Fremden will Stella nach wie vor eher wenig zu tun haben. Wer sich für sie interessiert, muss also einen etwas längeren Atem mitbringen, denn er muss erst etliche Male mit ihrer gewohnten Gassigeherin einfach nur mitlaufen, so dass sich Stella langsam an das neue Gesicht gewöhnen kann. Wir können sie nicht von einer Minute auf die andere einer fremden Person in die Hand drücken.

Für Stella kommen daher nur hundeerfahrene Menschen in Frage, die Geduld mitbringen und nicht erwarten, dass alles gleich von Anfang an perfekt klappt. Für Kinder ist sie absolut ungeeignet.

Ob Stella auch als Zweithund leben könnte, lässt sich im Moment noch nicht sagen. Beim Spazierengehen bellt sie andere Hunde oft an, jedoch nur aus Unsicherheit heraus. Läuft man etwas nebeneinander her, taut sie schnell auf und möchte dann sogar spielen.

Im Haus ist Stella absolut brav. Obwohl sie draußen viel Temperament an den Tag legt, ist sie im Haus sehr ruhig. Man merkt sie kaum. Sie ist stubenrein, absolut sauber, macht nichts kaputt und kann auch ein paar Stunden allein bleiben, ohne etwas anzustellen. Auch Autofahren ist kein Problem. Ideal für Stella wäre ein Haus mit eingezäuntem Garten in ländlicher Umgebung. Im Stadtverkehr oder einer Etagenwohnung würde sie sich nicht wohl fühlen. Sie ist einfach ein „Land-Ei“.

Auch wenn Stella auf den ersten Blick aussieht wie ein Engelchen – sie hat es durchaus faustdick hinter den Ohren. Sie hat nicht nur ihren eigenen Kopf, ist misstrauisch bei Fremden und braucht einige Zeit, um jemandem wirklich zu vertrauen, sie stellt an ihren zukünftigen Besitzer auch Ansprüche bezüglich Bewegung, Training und Auslastung. Passen Mensch und Hund jedoch zusammen, bilden sie ein tolles Team und man kann mit Stella durch dick und dünn gehen.

Wenn Sie nach reiflicher Überlegung denken, dass Stella zu Ihnen passen könnte, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich bei uns melden, so dass wir einen ersten Kennenlern-Termin vereinbaren können.

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

Tinga

Tinga“, weiblich, kastriert, Podenco, geb. 15.11.15, 47 cm
Temperamentvolles Podenco-Mädchen möchte neues Leben in Deutschland beginnen!
Tinga stammt – wie könnte es bei dieser Rasse anders sein – aus Spanien, wo sie von einem Jäger in unserem dortigen Partner-Tierheim Sierra Nevada abgegeben worden war. Dies ist nun gute eineinhalb Jahre her. Seitdem hat sich niemand für die süße Maus interessiert! Traurig und vergessen lief sie in ihrem Zwinger auf und ab, nur ein Podenco von vielen, dem niemand Beachtung schenkte.
Leider wimmelt es in Spanien nur so vor heimatlosen Podencos und wirklich gute Plätze werden kaum angeboten. Klar, Jäger sind oft auf der Suche nach guten Podencos, doch wenn man weiß, wie viele Jäger in Spanien ihre Hunde unterbringen und behandeln, stehen jedem Tierfreund alle Haare zu Berge. So ein Leben soll Tinga erspart bleiben.
Daher durfte die Zuckerschnute Mitte Februar zu uns nach Kronach ausreisen. Nun sind wir auf der Suche nach verantwortungsbewussten und liebevollen Menschen, die der Auswanderin eine sichere und geborgene Heimat bieten möchten. Tinga ist sehr menschenbezogen, zutraulich und anhänglich. Ganz nach Podenco-Art ist sie freundlich zu jedermann, gutmütig, friedlich und unterwürfig. Sie lässt alles mit sich machen und ist sehr sensibel. Sicher hätte sie auch nichts gegen Kinder in ihrer neuen Familie einzuwenden, wenn diese liebevoll mit ihr umgehen und sie in der Anfangszeit, wenn noch alles für sie neu ist, nicht gar zu sehr bestürmen.
Wie alle Podencos ist auch Tinga regelrecht schmusesüchtig. Dabei schmiegt sie sich gern ganz eng an ihre Menschen an, so dass man den Eindruck hat, sie möchte regelrecht in einen hineinkriechen. Sie scheint richtig ausgehungert nach Zärtlichkeit und kann nicht genug von Streicheleinheiten bekommen.
Natürlich geht sie aber auch gern spazieren. Als Jagd- und Windhund braucht sie genügend Auslauf und ist nicht mit einer Runde um den Block zufrieden. Da Tinga starken Jagdtrieb hat, muss sie dabei aber an der Leine bleiben.
Wer sich für Tinga interessiert, muss wissen, dass sie noch sehr viel lernen muss. Wir wissen nicht, wie sie bei ihrem Vorbesitzer gelebt hat – erfahrungsgemäß halten Jäger in Spanien ihre Hunde allerdings nicht im Haus und schon gar nicht als Familienmitglieder, sondern in Zwingern, Verschlägen o.ä. Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass sie noch nie in einem Haus war und das tägliche Zusammenleben mit Menschen noch nicht kennt. Sie muss sich noch an alles gewöhnen – sei es die ungewohnten Geräusche von Fernseher oder Staubsauger, Treppensteigen, Stubenreinsein, Alleinbleiben oder dass Mülleimer nicht zum Ausleeren da sind. Hier ist also noch etwas Verständnis und Geduld seitens ihrer neuen Besitzer gefragt. Doch es lohnt sich und wir sind überzeugt, dass Tinga mit etwas Hilfestellung schnell lernen wird.
Tingas Traum-Zuhause wäre natürlich ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten, wo man sie auch mal ohne Leine rennen lassen kann. Da sie die Benimmregeln im Menschen-Haushalt erst noch lernen muss, sollte sie zumindest in der Anfangszeit nicht zu lange allein bleiben müssen.
Mit anderen Hunden – ganz gleich welchen Geschlechts – versteht sie sich übrigens super. Sie ist eher unterwürfig, passt sich sofort an und geht jedem Streit aus dem Weg. Tinga wäre daher perfekt als Zweithund geeignet. Katzen mag sie jedoch leider überhaupt nicht!
Tinga ist ein fröhlicher und liebevoller Sonnenschein-Hund, anfangs vielleicht noch etwas schüchtern, aber dann sehr schnell sehr anhänglich und verschmust. Mit ihrer sympathischen Art muss man sie einfach gern haben.  Wo könnte die süße Maus ein glückliches und erfülltes Leben führen?
Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail:
tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

Notice: Undefined index: enable in /home/kakademi/netzwerk-hundesuche.de/wp-content/plugins/bst-dsgvo-cookie/bst.php on line 202