Paul

Paul“, männlich, Labradormix, geb. 08.03.17, 60 cm

Fröhliches Kraftpaket sucht Familie zum Pferdestehlen

Seit Mitte Juli ist bei uns im Tierheim Kronach nichts mehr, wie es vorher war. Innerhalb von nur wenigen Tagen haben wir 41 (!!!) neue Hunde aufgenommen – 17 erwachsene und 24 Welpen! Alle stammen vom selben Besitzer, dem seine Hundehaltung wohl etwas über den Kopf gewachsen war. Umso dankbarer sind wir jedoch, dass er dies eingesehen hat und sich helfen ließ. So können wir nun geeignete neue Plätze für seine Vierbeiner finden.

Dies ist auch dringend nötig, denn im Moment sind wir platzmäßig, aber auch finanziell und kräftemäßig hart an der Grenze unserer Belastbarkeit angekommen. Noch nie war unser Tierheim so voll, noch nie haben wir so viele Hunde auf einen Schlag aufgenommen. Das ist im Moment wirklich eine echte Herausforderung!

Leider konnten wir bis jetzt noch fast keinen der erwachsenen Hunde vermitteln, denn während uns die Interessenten für die Welpen schier die Bude einrennen, hat kaum jemand ein Auge für die erwachsenen Vermittlungskandidaten. Wir finden das sehr schade, denn auch die großen Hunde sind alle noch jung, zudem bildschön und absolut lieb. Auch wenn sie nicht über den Niedlichkeitsbonus der Babys verfügen, sind sie es doch wert, genauer betrachtet zu werden.

Einer von ihnen ist der rabenschwarze Labradormischling „Paul“. Paul ist ein richtiges Powerpaket, ein Energiebündel, das vor Optimismus und guter Laune nur so strotzt und schon längst in den Startlöchern steht, um mit netten Menschen durch dick und dünn zu gehen.

Er hat einen offenen und aufgeschlossenen Charakter, geht fröhlich auf jedermann zu und bietet seine Freundschaft an. Er ist gutmütig, anhänglich und verschmust und sicher genau das, was man sich unter einem duften Kumpel vorstellt, mit dem man Pferde stehlen kann. Zwar halten wir ihn eher ungeeignet für kleinere Kinder, denn er ist ein richtiger Kraftprotz und kann auch sehr ungestüm und wild sein, ansonsten aber würde er sicher einen tollen Familienhund abgeben.

Was Paul aber auf jeden Fall dringend braucht, sind Menschen, die sich mit ihm beschäftigen und mit ihm arbeiten. Im Tierheim ist er überhaupt nicht ausgelastet, dabei sprüht er nur so vor Energie und möchte seinen Tatendrang endlich in interessante Beschäftigungen stecken. Ballspiele, Apportieren, Agility, Suchspiele und vieles mehr – das wäre genau nach seinem Geschmack.

Interessenten müssen allerdings wissen, dass er kein bereits fertig und tiptop erzogener Hund ist! Nein, hier muss schon noch etwas mit ihm gearbeitet werden. Aber Paul hat auch richtig Lust dazu. Er hat großes Potential und könnte sich mit der richtigen Hilfestellung zu einem verlässlichen Begleiter entwickeln. Doch dafür braucht er Menschen, die Spass daran haben, mit einem Hund zu arbeiten, ihm Kommandos beizubringen und ihn geistig zu fordern.

Daneben müssen sie ihm aber auch körperlich gewachsen sein, denn Paul hat richtig Kraft und verlangt viel Bewegung in Form von langen Wanderungen, Spielen und Herumtollen. Er ist ein Outdoor-Hund, der alles begeistert mitmacht und seine Menschen gern auf Schritt und Tritt begleitet.

Dabei dürfen aber auch Streicheleinheiten und Schmusen nicht vernachlässigt werden. Ein Haus mit eingezäuntem Garten in ländlicher Gegend, dazu Menschen mit genügend Zeit und etwas „Hundeverstand“ – das wäre genau Pauls Traum-Zuhause.

Da er anderen Hunden gegenüber durchaus etwas dominant sein kann (er war der Chef seiner früheren Hundemeute und hat es gelernt, sich durchzusetzen) sollte er am besten als Einzelhund gehalten werden. Hundebegegnungen beim Spazierengehen stellen jedoch in der Regel kein Problem dar, wobei er als alter Charmeur natürlich Hündinnen bei weitem vorzieht.

Gefragt sind nun sportliche, aktive und unternehmungslustige Menschen, die sich genau wie Paul gerne an der frischen Luft aufhalten und einen vierbeinigen Kameraden dafür suchen. Mit wem darf unser schwarzer Sonnenschein schon bald durch dick und dünn gehen?

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

Zatacin

„Zacatin“, männlich, kastriert, Schäferhundmix, geb. 19.05.19, 60 cm

Ängstlicher Rohdiamant wünscht sich eine glückliche Zukunft!

Zacatin stammt – wie der ungewöhnliche Name schon vermuten lässt – aus Spanien, genauer gesagt aus unserem dortigen Partner-Tierheim Sierra Nevada bei Granada, wo übrigens auch noch zwei weitere Geschwister auf ein liebevolles Zuhause warten.

Dass die vier Geschwister (eine weitere Schwester ist bereits glücklich vermittelt) überhaupt noch am Leben sind, haben sie einem eifrigen Schutzengel zu verdanken. Dieser fand die Babys allein und verlassen in einer Hecke, als sie gerade mal vier Wochen alt waren. Irgendjemand hatte die Welpen skrupellos in der freien Natur „entsorgt“, wohl wissend, dass sie ohne Mutter oder menschliche Hilfe qualvoll verhungern würden. Dass die Kleinen rechtzeitig gefunden wurden, war ein großer Zufall.

Liebevoll und mit viel Mühe wurden die Babys im Tierheim Sierra Nevada aufgezogen und haben sich zu prächtigen, bildschönen und pumperlgesunden Wonneproppen entwickelt. Trotzdem konnten sie bisher leider noch kein spanisches Herrchen für sich gewinnen. Daher durften Ende Februar wenigstens schon mal zwei der Geschwister nach Kronach ausreisen. Zacatins Schwester Gracia hat es nun bereits geschafft und eine neue Familie gefunden. Nun soll auch Zacatin noch seine Chance erhalten!

Wer sich für Zacatin interessiert, muss allerdings bedenken, dass er noch viel Geduld und Training einfordern wird, bis er einmal ein perfekter Begleithund sein wird. Er hat ja noch keinerlei Erziehung genossen und weiß nicht, wie man sich in einem Menschenhaushalt benimmt. Er ist im Tierheim aufgewachsen, kennt nur das Leben im Hunderudel und war noch nie in einem Haus.

Selbst das An-der-Leine-Gehen musste er bei uns im Tierheim erst lernen. Das klappt nun schon ganz gut; allerdings ist ihm noch vieles unheimlich und so heißt es: Leine fest in der Hand halten, da er bei einem ungewohnten Geräusch oder einem plötzlich vorbeifahrenden Auto durchaus noch erschreckt zur Seite springen oder anziehen könnte!

Bitte haben Sie Verständnis, wenn Zacatin nicht gleich so funktioniert, wie man es von einem „normalen“ Familienhund gewöhnt ist. Er hatte zwar das große Glück, gesund und geliebt aufzuwachsen, hat aber in neun Monaten Tierheimleben in Spanien das Tierheim nie verlassen können. Alle Reize, die unsere vierbeinigen Begleiter in der Regel schon von Welpe an lernen, sind ihm noch fremd. Vieles erscheint ihm unheimlich. Er ist daher immer noch sehr ängstlich und erschrickt vor allem Unbekannten.

Trotzdem ist er aber auch aufgeschlossen und bereit zu lernen. Er ist noch jung und neugierig und bereit, über seinen jetzt noch sehr begrenzten Erfahrungshorizont hinauszublicken. Nun wäre es höchste Zeit, ihm verantwortungsbewusste und erfahrene Menschen zur Seite zu stellen, die ihn nicht überfordern, die seine Ängste verstehen und die ihm geduldig und langsam alles zeigen, was ein normaler Haushund alles können und wissen muss. Dies beinhaltet ganz banale Dinge wie Treppensteigen, die ungewohnten Geräusche von Staubsauger und Fernseher, Autofahren, dass man einen Mülleimer nicht ausleeren und nicht auf den Tisch springen darf, aber auch Stubenreinheit und Alleinbleiben. Auch beim Gassigehen muss er sich noch daran gewöhnen, dass entgegenkommende Passanten, vorbeifahrende Autos oder allerlei Geräusche nicht bedrohlich für ihn sind.

Gleichzeitig sollte natürlich auch schon mit etwas Erziehung begonnen werden, jedoch ohne Druck und Zwang und immer sehr liebevoll. Zacatin ist sehr sensibel. Laute Kommandotöne und Kasernenhofdrill bestärken ihn nur in seiner Angst und bringen rein gar nichts. Sicheres, ruhiges und konsequentes Auftreten ist für ihn das A und O. Er muss spüren, dass er an der Seite seines Menschen gut aufgehoben ist, dass dieser die Richtung vorgibt, dass er sich sicher und geborgen fühlen kann und alles gut ist, wenn er sich an seinem Zweibeiner orientiert. So wird er ganz sicher schnell lernen und auch Spaß daran haben.

Nach seinem Aussehen gehen wir davon aus, dass es sich um eine Mischung aus Deutschem und Belgischen Schäferhund (Malinois) handeln könnte. Wer diese Rassen kennt, weiß, dass es sich um absolute Arbeitstiere handelt, die beschäftigt und ausgelastet werden müssen. Dazu gehört nicht nur viel Bewegung, sondern auch geistige Beschäftigung. Zacatin soll mitdenken müssen, allerlei Kommandos erlernen, Futtersuchspiele machen oder Hundesport treiben können. Obwohl er total lieb und freundlich ist, möchten wir ihn daher nicht unbedingt an blutige Anfänger vermitteln. Etwas Erfahrung mit der Erziehung von Junghunden, am besten natürlich mit Schäferhunden, wäre sehr wünschenswert.

Ansonsten lässt sich charakterlich nichts Schlechtes über Zacatin berichten, denn er ist durch und durch freundlich zu jedermann, gutmütig und lässt alles mit sich machen. Sicher könnte er auch in eine Familie mit etwas älteren Kindern vermittelt werden.

Mit anderen Hunden versteht er sich bestens, da er sein ganzes bisheriges Leben mit vierbeinigen Kumpels verbracht hat. Die Vermittlung als Zweithund wäre daher nicht nur möglich, sondern sogar ausdrücklich empfohlen. So könnte sich das Angsthäschen an einem souveränen Kollegen orientieren und viel von ihm lernen.

Für Zacatin wünschen wir uns ein Haus mit eingezäuntem Garten und eine Familie, die viel Zeit für ihn hat. Allzu langes Alleinbleiben ist nicht ratsam, denn dass ein unausgelasteter Junghund aus lauter Langeweile auch mal die Wohnung umdekoriert, ist nicht ungewöhnlich.

Zacatin ist ein Rohdiamant, der einmal einen ganz tollen Kumpel abgeben wird, auf den man sich verlassen und mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Doch wie gesagt: Er ist ein Rohdiamant! Es ist also noch viel Arbeit nötig, bis er soweit sind. Doch es lohnt sich! Wer möchte die Herausforderung annehmen und Zacatin ein langes, erfülltes und glückliches Leben an seiner Seite ermöglichen?

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
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Tinga

Tinga“, weiblich, kastriert, Podenco, geb. 15.11.15, 47 cm
Temperamentvolles Podenco-Mädchen möchte neues Leben in Deutschland beginnen!
Tinga stammt – wie könnte es bei dieser Rasse anders sein – aus Spanien, wo sie von einem Jäger in unserem dortigen Partner-Tierheim Sierra Nevada abgegeben worden war. Dies ist nun gute eineinhalb Jahre her. Seitdem hat sich niemand für die süße Maus interessiert! Traurig und vergessen lief sie in ihrem Zwinger auf und ab, nur ein Podenco von vielen, dem niemand Beachtung schenkte.
Leider wimmelt es in Spanien nur so vor heimatlosen Podencos und wirklich gute Plätze werden kaum angeboten. Klar, Jäger sind oft auf der Suche nach guten Podencos, doch wenn man weiß, wie viele Jäger in Spanien ihre Hunde unterbringen und behandeln, stehen jedem Tierfreund alle Haare zu Berge. So ein Leben soll Tinga erspart bleiben.
Daher durfte die Zuckerschnute Mitte Februar zu uns nach Kronach ausreisen. Nun sind wir auf der Suche nach verantwortungsbewussten und liebevollen Menschen, die der Auswanderin eine sichere und geborgene Heimat bieten möchten. Tinga ist sehr menschenbezogen, zutraulich und anhänglich. Ganz nach Podenco-Art ist sie freundlich zu jedermann, gutmütig, friedlich und unterwürfig. Sie lässt alles mit sich machen und ist sehr sensibel. Sicher hätte sie auch nichts gegen Kinder in ihrer neuen Familie einzuwenden, wenn diese liebevoll mit ihr umgehen und sie in der Anfangszeit, wenn noch alles für sie neu ist, nicht gar zu sehr bestürmen.
Wie alle Podencos ist auch Tinga regelrecht schmusesüchtig. Dabei schmiegt sie sich gern ganz eng an ihre Menschen an, so dass man den Eindruck hat, sie möchte regelrecht in einen hineinkriechen. Sie scheint richtig ausgehungert nach Zärtlichkeit und kann nicht genug von Streicheleinheiten bekommen.
Natürlich geht sie aber auch gern spazieren. Als Jagd- und Windhund braucht sie genügend Auslauf und ist nicht mit einer Runde um den Block zufrieden. Da Tinga starken Jagdtrieb hat, muss sie dabei aber an der Leine bleiben.
Wer sich für Tinga interessiert, muss wissen, dass sie noch sehr viel lernen muss. Wir wissen nicht, wie sie bei ihrem Vorbesitzer gelebt hat – erfahrungsgemäß halten Jäger in Spanien ihre Hunde allerdings nicht im Haus und schon gar nicht als Familienmitglieder, sondern in Zwingern, Verschlägen o.ä. Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass sie noch nie in einem Haus war und das tägliche Zusammenleben mit Menschen noch nicht kennt. Sie muss sich noch an alles gewöhnen – sei es die ungewohnten Geräusche von Fernseher oder Staubsauger, Treppensteigen, Stubenreinsein, Alleinbleiben oder dass Mülleimer nicht zum Ausleeren da sind. Hier ist also noch etwas Verständnis und Geduld seitens ihrer neuen Besitzer gefragt. Doch es lohnt sich und wir sind überzeugt, dass Tinga mit etwas Hilfestellung schnell lernen wird.
Tingas Traum-Zuhause wäre natürlich ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten, wo man sie auch mal ohne Leine rennen lassen kann. Da sie die Benimmregeln im Menschen-Haushalt erst noch lernen muss, sollte sie zumindest in der Anfangszeit nicht zu lange allein bleiben müssen.
Mit anderen Hunden – ganz gleich welchen Geschlechts – versteht sie sich übrigens super. Sie ist eher unterwürfig, passt sich sofort an und geht jedem Streit aus dem Weg. Tinga wäre daher perfekt als Zweithund geeignet. Katzen mag sie jedoch leider überhaupt nicht!
Tinga ist ein fröhlicher und liebevoller Sonnenschein-Hund, anfangs vielleicht noch etwas schüchtern, aber dann sehr schnell sehr anhänglich und verschmust. Mit ihrer sympathischen Art muss man sie einfach gern haben.  Wo könnte die süße Maus ein glückliches und erfülltes Leben führen?
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Tierschutzverein Kronach
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„Nanuk“, männlich, Belgischer Schäferhundmix (Malinois), geb. 2009, 60 cm – Hoffnungsvoller Hundeopi sehnt sich nach einem Neuanfang
Mit 12 Jahren sein Zuhause verlassen und noch einmal ganz von vorne anfangen zu müssen, ist schon sehr hart. In Nanuks Fall war es aber doch die beste Lösung. Er hat die Umstellung ins Tierheim auch erstaunlich gut verkraftet und zeigt sich aufgeschlossen, fröhlich und optimistisch. Erwartungsvoll schaut er in die Zukunft und träumt von einem Neuanfang und einem schönen Plätzchen für seinen Lebensabend.
Ob sich dieser Traum erfüllen wird und ob Nanuk in seinen Hoffnungen enttäuscht wird oder nicht, liegt bei Ihnen, liebe Tierfreunde… Wir wissen natürlich, dass es extrem schwer werden wird, einen Liebhaber für einen 12jährigen Schäferhund zu finden. Eigentlich schon fast unmöglich… Jeder möchte lieber einen jungen Hund, den er noch lange an der Seite haben kann und von dem er sich nicht in absehbarer Zeit wieder trennen muss.
Und dennoch: Wir geben die Hoffnung nicht auf! Nanuk gibt die Hoffnung nicht auf! Es gibt ja immer wieder kleine Wunder, warum sollte also diesem liebenswerten Opi nicht eines widerfahren? Er hätte es wirklich verdient!
Nanuk ist ein sympathischer und aufgeschlossener Hund, der auch mit Fremden schnell Freundschaft schließt. Hinter Gitter, also in seinem Revier oder in seinem Garten, macht er zwar schäferhundmäßig ganz auf Wachhund wie es sich gehört und verbellt dann potentielle Eindringlinge vehement, ohne Zaun ist er aber gleich freundlich zu jedermann. Er ist gutmütig, anhänglich, sehr verschmust und menschenbezogen. Seine Bezugspersonen sind für ihn der Mittelpunkt seines Lebens, er himmelt sie an und steht trotz seines Alters sofort in den Startlöchern, um einen eventuellen Befehl auszuführen.
Auch hier ist Nanuk nämlich ganz Schäferhund: Er möchte arbeiten! Ja, er ist alt, aber auch alte Hunde haben Spaß am Ausführen kleiner Kommandos und selbst zum Dazulernen ist er sich nicht zu schade. Er beherrscht bereits die meisten Befehle und führt sie begeistert aus. Es macht richtig Spaß, mit ihm zu üben, denn man spürt sofort, wie sehr er beim Training in seinem Element ist. Es wäre schön, wenn Nanuk auch im Alter weiterhin gefordert und gefördert werden könnte und seine neuen Besitzer Spaß am Training mit Hunden haben. So bleibt auch ein Hundeopi geistig agil, fit und hat mehr Lebensfreude.
Natürlich ist Nanuk in seinem Alter nicht mehr für Hundesport geeignet, bei dem es körperlich hart zur Sache geht. Man sieht beim Laufen auch deutlich, dass seine Hüfte bereits etwas „wackelig“ ist – vermutlich hat er Hüftgelenksdysplasie (HD) wie viele alte Schäferhunde. Springen und viele Treppensteigen sollten für ihn also genauso tabu sein wie Joggen oder Fahrradfahren. Normale Spaziergänge, die durchaus 2 Stunden dauern können, sind aber überhaupt kein Problem für den Senior, der für sein Alter wirklich noch erstaunlich fit ist. Auf keinen Fall möchte Nanuk nur zuhause vor dem Ofen liegen, er geht gern Gassi und genießt die gemeinsame Zeit mit Herrchen und Frauchen, seine Schnüffeleien, die neuen Eindrücke etc…. Er geht übrigens auch sehr schön an der Leine.
Zuhause ist Nanuk absolut brav und problemlos. Er ist stubenrein, kann sich benehmen und auch mal allein zuhause bleiben. Ideal für ihn wäre natürlich ein Haus mit eingezäuntem Garten und ohne allzu viele Treppenstufen.
Was andere Hunde betrifft, findet Nanuk Rüden in der Regel doof. Hundebegegnungen beim Spazierengehen sind zwar normalerweise kein Problem, aber sein eigenes Revier möchte er lieber nur mit einer Hündin teilen. Aber auch als Einzelhund wäre Nanuk glücklich. Wichtiger als die Hundebekanntschaften ist für ihn ohnehin die enge Beziehung zu seinen Menschen.
Da Nanuk noch nie Kontakt zu Kindern hatte, würden wir ihn lieber nur in eine Familie ohne Kinder bzw. mit Jugendlichen vermitteln.
Nun liegt es bei Ihnen, ob Nanuks hoffnungsvolle Hundeaugen bald wieder glücklich in die Zukunft blicken können… Wenn Sie denken, dass Sie Ihr Herz an diesen sympathischen Hundeopi verlieren könnten, dann schauen Sie doch einfach mal vorbei und lernen Sie ihn in natura kennen! Nanuk freut sich schon auf Sie!
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