Schulhundeausbildung


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Kronach (bu) Alin Jünger-Geissler aus Kronach, Birgit Cronenberg aus Bayreuth, Daniela Schindler aus Thierstein, Doris Frank aus Fürth, Elke Höfner aus Johannisthal, Jana Wöhner aus Seßlach, Barbara Förtsch aus Marktrodach, Elke Rauscher aus Weidenberg, Benjamin Pfister aus Kronach und Christine Kern aus Helmbrechts: Sie alle haben die diesjährige Ausbildung zum zertifizierten Therapiebegleithundeteam bei der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing in Kronach erfolgreich bestanden. Benjamin Pfister und Christine Kern haben mit ihren Hunden Siva und Oscar erstmalig auch die Zusatzqualifikation „Schulbegleithund“ erworben.

„Die Schulbegleithundeausbildung haben wir seit diesem Jahr fest in die Therapiebegleithundeausbildung integriert“, so Manfred Burdich, Vorsitzender und Ausbildungsleiter der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing. Ermöglicht wurde diese Zusatzausbildung durch eine Kooperation mit Prof. Dr. Silke Schworm von der Universität Regensburg. Sie hat das Projekt „Schulbegleithund“ fachlich verantwortet und wissenschaftlich begleitet. Silke Schworm engagiert sich – wie alle Dozentinnen und Mentorinnen – ehrenamtlich im Therapiehundezentrum der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing. „Ohne dieses ehrenamtliche Engagement könnten wir den hohen Standard unserer Ausbildung nicht halten“, so Burdich. Die Arbeitsgemeinschaft Mantrailing ist nach wie vor die einzige europäische Organisation, die sowohl von der European Society for Animal Assisted Therapy (ESAAT) und von der Animal Assisted Intervention International (AAII) akkreditiert bzw. zertifiziert ist.

Neben den beiden Schulhunden kommen die geprüften Teams unter anderem bei schwer erziehbaren Jugendlichen (sogenannten „Systemsprengern), in der Alten- und Krankenpflege, bei der psychologischen Betreuung onkologischer Patienten oder in der Mittagsbetreuung von Schulkindern zum Einsatz. Die Ausbildung selbst dauert ein halbes Jahr und schließt mit einer praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfung ab.

Die beiden Schulhunde werden fortan bester Freund und Lernhelfer sein. Die Hunde „Siva“ und „Oscar“ sind aber nicht dazu da, die Schulkinder zu bespaßen, sondern um das Lernen zu erleichtern. Die Erfolge der Schulbegleithunde sind enorm: Hyperaktivität, Mobbing, Sprachstörungen, Langeweile, Ängste – vieles, was dem Lernen im Weg steht, verbessert sich durch den Einsatz eines Schulhundes. Der Hund im Klassenzimmer verändert die Atmosphäre und beruhigt die Kinder.

„Wir sind ein bisschen Stolz, dass wie die Ausbildung heuer trotz Corona anbieten konnten“, so Burdich weiter. Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept habe jede Infektion mit COVID-SARS-19 verhindert. Die theoretische Wissensvermittlung erfolgte zum Teil über die „k9-akademie“, eine Lernplattform, die von der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing in Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg entwickelt wurde.

Foto: Hund „Anton“ bei den ersten Trockenübungen.