Internationaler Tag des Rettungshundes 2020


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Kronach (bu) Am vergangenen Sonntag fand – wie immer am letzten Sonntag im April – der Internationale Tag des Rettungshundes satt. Dieser Tag des Rettungshundes wird seit 2008 von der Internationalen Rettungshundeorganisation (IRO) organisiert. Eine Initiative, die Rettungshundeorganisationen die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren und gleichzeitig einen Einblick in die wertvolle Arbeit mit Rettungshunden zu geben.

Die Arbeitsgemeinschaft Mantrailing – Rettungshundestaffel & Therapiehundezentrum aus Kronach beteiligte sich als Mitglied der IRO auch in diesem Jahr – übrigens wiederholt als einzige deutsche Organisation – am Internationalen Tag des Rettungshundes. Allerdings waren die Möglichkeiten auf Grund der Beschränkungen durch die Corona-Krise begrenzt, die Leistungsfähigkeit von Rettungshunden einer breiten Öffentlichkeit hautnah und „life“ vorzustellen. Das hat die Arbeitsgemeinschaft aber nicht davon abgehalten auch hier neue Wege zu beschreiten. Mit einem virtuellen Rundgang führten die Verantwortlichen der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing über die neu entstehende „Working Dog Area“ auf dem Areal des ehemaligen Hartsteinwerkes in Förtschendorf. Die Arbeitsgemeinschaft Mantrailing plant dort in Kooperation mit der „Hartsteinwerk – Working Dog Foundation“ den Bau des größten europäischen Trainingsplatzes für Rettungshundestaffeln und Working Dog Organisations. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2021 geplant – sofern alle beteiligten Ämter und Behörden dem Vorhaben zustimmen.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing, Manfred Burdich, freute sich über den regen Zuspruch dieses virtuellen Rundgangs, der sich sowohl in sozialen Medien als auch per Web-Meetings abspielte. Mehr als 3.500 Interessierte haben den virtuellen Rundgang über das entstehende Trainingsgelände angetreten. Das Fachpublikum hatte zudem die Möglichkeit in mehreren Online-Meetings von Gesicht zu Gesicht sich über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing und deren Personen- und Leichenspürhunde zu informieren.

Tropische Erreger auf dem Vormarsch


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Wegen des Klimawandels können sich im Süden heimische Tierkrankheiten hierzulande verbreiten – Auch Hunde sind betroffen

Die Herzwurm- und Hautwurmerkrankung, die Leishmaniose oder auch die Augenkrankheit Thelaziose sind vor allem Hundehaltern bekannt, die ihre Tiere gerne mit auf Reisen in südliche Länder nehmen oder die darüber nachdenken, einen Hund von dort zu importieren. Allen Krankheiten gemeinsam ist, dass sie durch Parasiten hervorgerufen und durch wärmeliebende Mücken – die Thelaziose durch bestimmte Fruchtfliegen – übertragen werden. Der Klimawandel unterstützt deren Verbreitung. Bei in Deutschland beschriebenen Fällen handelt es noch um Einzelereignisse. Auch wenn an Reisen derzeit nicht zu denken ist, beschäftigen sich Experten mit dieser Entwicklung.

Viele Mücken sind für ihre Entwicklung auf milde Temperaturen angewiesen, strenge Winter überleben sie nicht. Durch den Klimawandel könnten sich die Lebensbedingungen hierzulande für solche Mücken, die oftmals Parasiten in sich tragen, mittelfristig verbessern. Damit wächst die Gefahr, dass sich Hunde auch zu Hause mit „exotischen“ Krankheiten anstecken.

Als äußerst gefährliche Krankheit gilt die Leishmaniose. Dabei handelt es sich um einen einzelligen Blutparasiten, der durch den Stich von Sandmücken auf den Hund, der als Hauptwirt gilt, übertragen wird. Die Krankheit zählt zu den Zoonosen, das heißt, auch Menschen können erkranken. Im Mittelmeerraum, in Afrika und im Nahen Osten sind Sandmücken endemisch. Gegenwärtig gilt das südliche Europa als exponiertes Verbreitungsgebiet der Leishmaniose. Wegen infizierter „Heimkehrer“ und Importhunden aus endemischen Regionen gehen Experten davon aus, dass es hierzulande bereits rund 100.000 Leishmaniose-positive Tiere gibt. Doch auch die Sandmücke selbst dringt als Folge der Klimaerwärmung weiter nach Norden vor. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wurden die ersten Sandmückenpopulationen bereits nachgewiesen, in Rheinland-Pfalz auch die Art, die die Leishmaniose überträgt. Dort sind Fälle bekannt, bei denen Hunde, die nie im Ausland gewesen sind, eine Leishmaniose entwickelt haben. Neben der Übertragung durch Mücken ist unter bestimmten Bedingungen auch die Übertragung von Tier zu Tier möglich.

Für die Übertragung von Herzwürmern besteht derzeit innerhalb Deutschlands kein nennenswertes Risiko für Hunde. Von grundsätzlicher Bedeutung sind die Parasiten Dirofilaria immitis (Herzwurm) als Erreger der Herzwurmkrankheit und Dirofilaria repens (Hautwurm) als Erreger einer Hauterkrankung, der so genannten kutanen Filariose. Beide Parasiten werden durch Stechmücken übertragen und wurden in der Vergangenheit ausschließlich durch Importtiere nach Deutschland gebracht oder kamen als „Reisemitbringsel“ aus dem Mittelmeerraum zu uns. Inzwischen wurden jedoch hierzulande schon Mücken gefunden, die Larven des Hautwurms in sich tragen. Und vereinzelt gibt es auch Hinweise auf in Deutschland erworbene Erkrankungen. Infizierte Hunde sind aus Brandenburg und von der Oberrhein-Region bekannt. In Nachbarländern wie Polen und Österreich scheint der Parasit bereits endemisch zu sein.

Der Augenwurm stammt ursprünglich aus dem Orient, taucht inzwischen aber vermehrt in Europa auf. Es handelt sich um Fadenwürmer, die die Augenerkrankung Thelaziose bei Menschen und Tier verursachen können. Vektoren sind spezielle Fruchtfliegen, die schon in Deutschland nachgewiesen werden konnten. Experten rechnen mit einer weiteren Verbreitung – zunächst in Mitteleuropa. In Italien, Spanien und Frankreich gilt der Augenwurm bereits als endemisch. Bei den in Deutschland beschriebenen Fällen handelt es sich noch um Einzelereignisse.

Tinga


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Tinga“, weiblich, kastriert, Podenco, geb. 15.11.15, 47 cm
Temperamentvolles Podenco-Mädchen möchte neues Leben in Deutschland beginnen!
Tinga stammt – wie könnte es bei dieser Rasse anders sein – aus Spanien, wo sie von einem Jäger in unserem dortigen Partner-Tierheim Sierra Nevada abgegeben worden war. Dies ist nun gute eineinhalb Jahre her. Seitdem hat sich niemand für die süße Maus interessiert! Traurig und vergessen lief sie in ihrem Zwinger auf und ab, nur ein Podenco von vielen, dem niemand Beachtung schenkte.
Leider wimmelt es in Spanien nur so vor heimatlosen Podencos und wirklich gute Plätze werden kaum angeboten. Klar, Jäger sind oft auf der Suche nach guten Podencos, doch wenn man weiß, wie viele Jäger in Spanien ihre Hunde unterbringen und behandeln, stehen jedem Tierfreund alle Haare zu Berge. So ein Leben soll Tinga erspart bleiben.
Daher durfte die Zuckerschnute Mitte Februar zu uns nach Kronach ausreisen. Nun sind wir auf der Suche nach verantwortungsbewussten und liebevollen Menschen, die der Auswanderin eine sichere und geborgene Heimat bieten möchten. Tinga ist sehr menschenbezogen, zutraulich und anhänglich. Ganz nach Podenco-Art ist sie freundlich zu jedermann, gutmütig, friedlich und unterwürfig. Sie lässt alles mit sich machen und ist sehr sensibel. Sicher hätte sie auch nichts gegen Kinder in ihrer neuen Familie einzuwenden, wenn diese liebevoll mit ihr umgehen und sie in der Anfangszeit, wenn noch alles für sie neu ist, nicht gar zu sehr bestürmen.
Wie alle Podencos ist auch Tinga regelrecht schmusesüchtig. Dabei schmiegt sie sich gern ganz eng an ihre Menschen an, so dass man den Eindruck hat, sie möchte regelrecht in einen hineinkriechen. Sie scheint richtig ausgehungert nach Zärtlichkeit und kann nicht genug von Streicheleinheiten bekommen.
Natürlich geht sie aber auch gern spazieren. Als Jagd- und Windhund braucht sie genügend Auslauf und ist nicht mit einer Runde um den Block zufrieden. Da Tinga starken Jagdtrieb hat, muss sie dabei aber an der Leine bleiben.
Wer sich für Tinga interessiert, muss wissen, dass sie noch sehr viel lernen muss. Wir wissen nicht, wie sie bei ihrem Vorbesitzer gelebt hat – erfahrungsgemäß halten Jäger in Spanien ihre Hunde allerdings nicht im Haus und schon gar nicht als Familienmitglieder, sondern in Zwingern, Verschlägen o.ä. Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass sie noch nie in einem Haus war und das tägliche Zusammenleben mit Menschen noch nicht kennt. Sie muss sich noch an alles gewöhnen – sei es die ungewohnten Geräusche von Fernseher oder Staubsauger, Treppensteigen, Stubenreinsein, Alleinbleiben oder dass Mülleimer nicht zum Ausleeren da sind. Hier ist also noch etwas Verständnis und Geduld seitens ihrer neuen Besitzer gefragt. Doch es lohnt sich und wir sind überzeugt, dass Tinga mit etwas Hilfestellung schnell lernen wird.
Tingas Traum-Zuhause wäre natürlich ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten, wo man sie auch mal ohne Leine rennen lassen kann. Da sie die Benimmregeln im Menschen-Haushalt erst noch lernen muss, sollte sie zumindest in der Anfangszeit nicht zu lange allein bleiben müssen.
Mit anderen Hunden – ganz gleich welchen Geschlechts – versteht sie sich übrigens super. Sie ist eher unterwürfig, passt sich sofort an und geht jedem Streit aus dem Weg. Tinga wäre daher perfekt als Zweithund geeignet. Katzen mag sie jedoch leider überhaupt nicht!
Tinga ist ein fröhlicher und liebevoller Sonnenschein-Hund, anfangs vielleicht noch etwas schüchtern, aber dann sehr schnell sehr anhänglich und verschmust. Mit ihrer sympathischen Art muss man sie einfach gern haben.  Wo könnte die süße Maus ein glückliches und erfülltes Leben führen?
Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail:
tsvkc@gmx.de
www.tierheim-kronach.de

Bela


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Mex


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Hanna


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Marlon


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