Balu

Hallo zusammen. Heute um 19 Uhr ist der Labrador Balu in Altendorf entlaufen. Sollte ihn jemand gesehen haben bitte um kurze Rückmeldung unter der Nr. 0151-28982735.
Ich bedanke mich jetzt schon recht herzlich.!!!!

Stressfreier Jahreswechsel: Tipps für die Silvesternacht mit Hund

„Möglichst stressfrei für unseren Vierbeiner“ sollte der Vorsatz lauten. Auch wenn uns ein schönes Ereignis bevorsteht, haben die meisten Vierbeiner oft so ihre Probleme mit unseren Bräuchen. Da stellen sich Hundehalter natürlich die Frage, wie sie den Jahreswechsel verbringen sollten. Mit diesen Tipps der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing – Rettungshundestaffel & Therapiehundezentrum überwindet man die „durchgeknallte“ Zeit auch mit Hund möglichst stressfrei.

• Lassen Sie kurz vor und nach Silvester Ihren Hund besser angeleint. Nicht selten kommt es vor, dass Hunde auch in der Zeit um Silvester stets sicher und unbeeindruckt wirken, aber dann plötzlich und ohne jede Vorwarnung in Panik davonlaufen. Dieser eine Knall hat dann sprichwörtlich „das Fass zum Überlaufen“ gebracht. Wenn Sie Ihrem Hund trotzdem etwas Freiheit gönnen möchten, kann eine Schleppleine am Geschirr eine große Hilfe sein und ist im Notfall lebensrettend.

• Offene Haustüren und Gartentore könnten zur Flucht genutzt werden. Der Hund will eventuell der Knallerei entfliehen und verlässt kopflos das Haus. Achten Sie also darauf, dass eventueller Besuch nicht doch mal vergisst, das Gartentor oder die Haustür zu schließen.

• Um die Geräusche der Silvesterknaller etwas zu mildern, hilft es vielen Hunden, wenn der Fernseher etwas lauter eingeschaltet ist. Zum einen vernimmt der Hund die Geräusche von draußen nicht mehr so intensiv, zum anderen werden auch viele Hunde durch die Lichtblitze am Himmel verschreckt. Ist es im Haus ebenfalls hell und der Fernseher flimmert, wirken die Blitze von draußen nicht so bedrohlich. Haben Sie Rollladen an den Fenstern, so lassen Sie sie zusätzlich herunter.

• Ist Ihr Hund zwar angespannt, jedoch nicht panisch, können Sie sich bei jedem Knall sichtbar freuen und ein paar Leckerchen springen lassen. Der Hund verknüpft so, dass ein Knall gute Laune und Superleckerchen wie Fleischwurst ankündigt.

• Auch der Lieblingskauartikel oder ein gefüllter „Kong“ mit Leberwurst können Wunder bewirken. Kauen und Schlecken beruhigt Hunde ungemein.

• Hunde, die starke Probleme mit der Knallerei haben, wollen in dem Moment jedoch meist nicht mehr fressen. Was sie aber dringend brauchen ist Ihre Gesellschaft. Allein die Gegenwart des Sozialpartners Mensch gibt ihnen Halt. Der Mythos, „wenn ein Hund Angst hat, sollte er ignoriert werden“, ist leider noch immer in den Köpfen verankert.

• Sucht Ihr Hund Ihre Nähe, dann lassen Sie diese auch zu. Legen Sie einfach nur einen Arm um ihn, ohne ihn jedoch aktiv zu streicheln. Auch tröstende Worte sparen Sie sich. Bleiben Sie entspannt und bieten Sie Geborgenheit. Es gibt jedoch auch Hunde, die lieber ein ruhiges Plätzchen aufsuchen. Lassen Sie ihn gewähren. Gut tut, was sich gut anfühlt. Manche Hunde mögen dann auch gerne zugedeckt werden, anderen gibt ein eng anliegendes T-Shirt oder der Hundemantel Sicherheit durch Berührung.

• Durch vom Hund angenehm empfundene Berührungsreize wird nämlich Oxytocin ausgeschüttet, der Gegenspieler zum Stresshormon Cortisol. Wichtig dabei ist, dass Ihr Hund das Tragen des T-Shirts bereits in einer entspannten Situation „erlernen“ durfte, damit er es positiv verknüpft.

• Manche Hunde profitieren auch von der Verwendung spezieller Pheromon-Produkte („D.A.P. „ – Dog Appeasing Pheromone). Diese Pheromone sind denen nachempfunden, die Hündinnen gegenüber ihren neugeborenen Welpen über das Gesäuge abgeben und die eine natürliche, beruhigende Wirkung auf Hunde ausüben. Es gibt solche Pheromon-Produkte als Spray, als Zerstäuber für einzelne Räume oder in Form von Halsbändern. Sie sollten schon einige Zeit vor Silvester zum Einsatz gebracht werden, um ihre volle Wirkung zu entfalten.

• Mitten im Tohuwabohu an Mitternacht haben Hunde draußen nichts zu suchen. Neben dem Krach und den ungewohnten Lichteffekten kommt auch noch die geruchliche Belästigung durch den Qualm abbrennender Feuerwerkskörper hinzu. Und sehr apportierfreudige Hunde könnten gar durch das Fortwerfen angezündeter Böller zum Apportieren derselben animiert werden…

• Lassen Sie Ihren Hund also im Haus und bleiben Sie am besten bei ihm. Stellen Sie den Fernseher etwas lauter ein, um das Getöse draußen zu überdecken – die Liveübertragung der Silvesterparty muss es ja nicht unbedingt sein!

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Es knallt! Geräuschangst verstehen

Viele Hundehalter kennen das: Das plötzliche Donnern eines herannahenden Gewitters, das laute Knallen einer zugeschlagenen Tür, ein Silvesterböller. Viele Hunde erschrecken nicht nur vor plötzlichen Geräuschen, sie haben Stress und geraten allzu oft in Panik. Die Ursache, warum der Hund in dieser Situation Stress und Angst hat ist klar: Es war ein lauter Knall. Trotzdem können die Ursachen durchaus vielfältig sein. Denn auch die Genetik, die Sozialisation, stattgehabte traumatische Erfahrungen, die Lebensbedingungen des Hundes oder mögliche Erkrankungen können Ursachen für Angst und Stress beim Hund sein. Auch wenn der aktuelle Auslöser vielleicht „nur“ ein lauter Knall war. So haben Hunde zum Beispiel im ersten Lebensjahr kaum Probleme mit den Knallgeräuschen von Feuerwerkskörpern. Erst ab dem zweiten Jahr werden mögliche Phobien offenkundig. Dazu kommt, dass viele Hunde in der heutigen Zeit mit ihren Lebensbedingungen überfordert sind. So zum Beispiel wenn Hunde vom Landleben in Südeuropa in deutsche Großstädte importiert werden. Auch mangelnde Beschäftigung oder instabile soziale Beziehungen können Stress und Ängste fördern. Jede Erkrankung kann auch psychische Folgen haben. Insbesondere chronische Schmerzen führen zu erhöhter Reizbarkeit, verminderte Stressresistenz und letztlich zu Angst. Oftmals wird den Hundehaltern suggeriert, dass diese selbst an den Angstzuständen ihres Hundes schuld seien. In der Regel ist es aber so, dass die Hundebesitzer mit den Angststörungen ihres Hundes schlicht überfordert sind. Auch das führt zu Stress – diesmal beim Hundehalter. Je mehr Stress der Hundehalter hat, je mehr Stress hat auch der Hund. Und dies wirkt sich nachteilig auf beide aus. Ein klassisches Kommunikationsproblem zwischen Mensch und Hund ist es, wenn der Hundehalter seinen Hund bei Angstzuständen tröstet. Dies führt im schlimmsten Fall zu einer Verstärkung der Angst. Besser ist es, dem Hund Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln und durch eine starke Persönlichkeit zu überzeugen. Ein unsicherer und ängstlicher Hund wird oft als widersetzlich und ungehorsam angesehen – und dafür auch noch gemaßregelt. Dies führt dazu, dass der Hund sogar defensiv aggressiv reagieren kann, ein Teufelskreis der die Hund-Mensch-Beziehung zerstört. Typische Angst und Stresssymptome beim Hund sind angespanntes Hecheln, in Falten und nach hinten gezogene Mundwinkel, vermehrtes Speicheln, eine erhöhte Herzfrequenz, Zittern, schwitzige Pfoten, Erbrechen und Durchfall. Der Hund reagiert in akuten Angstsituationen – zum Beispiel bei Knallgeräuschen – entweder mit Flucht, defensiver Aggression, Erstarren oder er zeigt sogenannte Übersprungshandlungen wie zum Beispiel Pfoten lecken, winseln, bellen, fieben, hochspringen oder Löcher graben. Das einmalige Erschrecken führt sicher noch nicht zu einer manifesten Angststörung. Wiederholte panikartige Zustände können aber zu einer generalisierten Angststörung oder zu einem posttraumatischen Stresssyndrom führen. Eine generalisierte Angststörung kann in jedem Alter und ohne erkennbare oder minimale Auslöser auftreten. Es ist daher unabdingbar seinen Hund in allen Situationen möglichst gut zu beobachten. Eine Phobie entwickelt sich häufig bei Geräuschen wie zum Beispiel bei Feuerwerk, Schüssen, Gewitter oder auch Staubsaugergeräusche, Bagger oder Heißluftballons. Bei einem posttraumatischen Stresssyndrom hat der Hund ein traumatisches Erlebnis existenzbedrohend erlebt. Er sieht sich als hilflos und die Situation als ausweglos an. Er zieht sich zurück, versteckt sich, ist nicht mehr fähig zu spielen oder er verweigert Futter und Wasser. Letztlich wird der Hund apathisch. Je manifestierte Angstzustände sind, umso wichtiger ist eine professionelle Beratung und Begleitung des Hundehalters durch ein interdisziplinäres Team aus Tierärzten, Hundeverhaltensberatern und Hundetrainern.

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Der große Knall – Vorbereiten auf Silvester

Die Silvesterzeit ist für unsere Haustiere eine bange Zeit. Spätestens ab dem 28. Dezember, wenn Silvesterraketen und Böller offiziell verkauft werden dürfen, beginnt für unsere Hunde eine Zeit, die verbunden ist mit Angst und Stress. Denn den Spaß am Krach machen, den viele Menschen mit Silvester verbindet, teilen unsere Vierbeiner nicht. Im Gegenteil: Sie geraden geradewegs in Panik. Denn sie können die laute Knaller, die Lichtblitze und den Sternenregen eines Feuerwerks nicht einordnen. Kein Wunder, denn solches Schauspiel ist widernatürlich.

Hunde (und andere Haustiere) haben ein viel feineres Gehör als wir Menschen, daher ist die Silvesterknallerrei für sie besonders belastend. Am Silvesterabend selber sollte man den Tieren die Möglichkeit geben, sich an einen für sie sicheren Ort zurückziehen zu können. Darüber hinaus sollte man sie möglichst gegen den Lärm und die Lichteffekte abschotten. Oft reicht es schon, wenn am Silvesterabend eine vertraute Person zu Hause bleibt und dem Hund durch einen ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Keinesfalls sollten Haustiere alleine gelassen werden, dies kann nachhaltige Verhaltensprobleme auslösen.

Bereits vor Beginn des Jahresendspektakels ist es zweckmäßig, die Hunde noch einmal ausgiebig spazieren zu führen, damit sie nicht gerade mitternachts noch einmal vor die Türe müssen. Denn auch ein voller Darm oder eine drückende Blase verursachen Stress. Und natürlich sollten Hunde nur noch angeleint ausgeführt werden, denn alle Jahre wieder kommt es vor, dass Hunde aufgrund eines Böller in Panik davon rennen und oft Tage nicht mehr gesehen werden. Bereits im Vorfeld zur Silvesternacht kann auch mit der Applikation von beruhigend wirkenden Pheromonen oder Nahrungsergänzungsmittel gearbeitet werden. Dies ersetzt aber nicht die körperliche Nähe zum Hundehalter. Der Hund sollte auch nicht bedauert werden, denn dies würde die Angst noch weiter verstärken. Vielmehr gilt es, durch souveränes und gelassenes Auftreten Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Hunde orientieren sich an starken Persönlichkeiten. Es ist die Pflicht des Hundehalters in solchen, für den Hund krisenhaften Situationen für ihn da zu sein. Eine ruhige Musik im Hintergrund, abgedunkelte Räume und eine gemütliche, kuschelige Ecke wirken oftmals wahre Wunder. Beruhigungsmittel hingegen dürfen nur dann verabreicht werden, wenn dies mit dem Tierarzt abgesprochen ist. Denn solche Mittel können mitunter auch paradox wirken und das Gegenteil bewirken. Manchmal hilft es auch, mit dem Hund ausgiebig zu spielen, so vergisst er was um ihn herum passiert. Durch ein gemeinsames Spiel ist der Fokus des Hundes auf seinen Menschen gelenkt, so hat er die Chance, alles andere auszublenden. Hunde sind Gewohnheitstiere. Deshalb darf gerade am Silvestertag die tägliche Routine beibehalten werden, so dass der Hund gar nicht auf die Idee kommt, dass irgend etwas außergewöhnliches passieren könnte.

Wer bereits im Vorfeld seinen Hund auf die Silvesternacht vorbereiten will, der kann versuchen, seinen Hund mit speziellen Geräusch-CDs zu desensibilisieren. Derartige Geräusch-CDs sind eine in der Praxis bewährte Methode zur Desensibilisierung und werden von vielen Hundeverhaltensberatern eingesetzt. Auf diesen CDs sind die verschiedensten „Angstgeräusche“ in entspannender Musik eingebettet. Der Rhythmus der Musik wirkt beruhigend, sodass die darin verborgenen Störgeräusche zunächst gar nicht wahrgenommen werden. Je länger eine solche CD spielt, umso mehr geraten die Störgeräusche in den Vordergrund. So hat der Hund die Chance, sich nach und nach an Böller und Feuerwerkkrach zu gewöhnen. Und er merkt, dass diese Geräusche gar nicht so schlimm sind, da er diese vorher mit dem für ihn angenehmen Klangteppich verbunden hat. Und das schöne dabei: Das Desensibilisierungsprogramm mittels Geräusch-CDs läuft nebenbei im Alltag mit, so dass nicht einmal ein zusätzlicher Zeitaufwand mit dem Training des Hundes verbunden ist.

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Orzsa

Orzsa entlaufen am 17.02.2020 in Maroldsweisach
Entfernung 38 Km
Tierart Hund
Rasse Schafspudel
Geschlecht weiblich
Farbe hell-braun
Geburtsdatum 2013
Rufname ORZA
Besondere Kennzeichen Schwarzgraule “Barz
Transpondernummer xxxxxxxxxxx7837
Verlustdatum 16.02.2020
Verlustort 96126 Maroldsweisach, Am Mardersberg, Deutschland

orzsa